Bonsoir, Kathrin!

Ab 15.07.2015 exklusiv auf DVD – bei Reader's Digest

Die zweite Ausgabe der Caterina Valente DVD-Reihe "Bonsoir, Kathrin!" enthält die Folgen sieben bis zehn aus der Zeit von 1962 bis 1964, die vom damaligen Süddeutschen Rundfunk (SDR), teilweise in Koproduktion mit dem österreichischen Rundfunk (ORF), produziert worden sind. Von der fünften Episode aus dem Jahr 1960 ist leider nur noch der Titelvorspann und ein Zeichentrickfilm erhalten geblieben. Diese beiden Ausschnitte gibt es hier als Bonusmaterial. Das Bandmaterial von Folge sechs wurde bedauerlicherweise zu einem unbekannten Zeitpunkt gelöscht.

"Bonsoir, Kathrin!" – wenn dieser Titel im Fernsehprogramm zu finden war, wurde für die ganze Familie der Abend zum Fest – für die einen war es Unterhaltung der Spitzenklasse und für die Kinder ein besonderes Vergnügen, weil sie deshalb auch länger aufbleiben durften.

Heute wird uns beim Betrachten der unzähligen Fernsehauftritte von Caterina Valente immer wieder bestätigt: Sie ist die größte Entertainerin ihres Genres und hat stets großen Wert darauf gelegt, dass das Publikum grandios unterhalten wird.

Zu guter Letzt bleibt uns nur eines zu sagen: Das musikalische Buffet ist eröffnet – gute Unterhaltung!

Mit den Gästen: Luiz Bonfá, Giuseppe di Stefano, Petula Clark, Georg Thomalla, Bibi Johns, Chris Howland, Peter Frankenfeld, Peggy March, Silvio Francesco, Gerd Böttcher, Erwin Lehn, Max Greger, Werner Müller, Kurt Edelhagen, Willy Berking, Johannes Fehring, Svend Asmussen, Ulrik Neumann u.v.a.

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Das Beste zum Jubiläum

LIMITED EDITION 1 DVD + 2 CDs

"Wir schreiben das Jahr 1957" prangt in stattlichen Lettern auf der Leinwand hinter der Bühne; man sieht wirtschaftswunderliche Reklame, dann Zeitungsartikel, die den Halbstarken Peter Kraus ins wohlwollende Visier nehmen. Der Münchner Frauenschwarm, der im März 2014 seinen 75. Geburtstag feiert, lädt zur Zeitreise ein.

Er singt "Tutti Frutti" und federt mit seinen Gummibeinen über die Bühne. Wie geschmiert kommen die alten Songs über die Bühne. Bei Hits wie "Susi Rock", "Teddybär", "Teenager Melodie", "Va Bene" oder dem unvermeidlichen "Sugar Baby" gibt es im Publikum kein Halten.

Dieser Zeitsprung zurück ist aber nur der Auftakt. Nach einer guten halben Stunde lässt der Sänger und Entertainer die Vergangenheit ruhen. Rein äußerlich dokumentiert er das vom Wechsel der Jeans hin zum vornehmen Einreiher mit Krawatte. Der Vorhang hebt sich, und plötzlich ist aus der Combo eine dreizehnköpfige Bigband geworden, besetzt mit den besten Musikern Europas.

Peters besondere Leidenschaft ist das Texten. Das Publikum im Saal kommt in diesen Genuss, u.a. mit den Liedern "Nimm Dir Zeit", "Ich bin doch nur ein Mann", "Eine Frau wie ein Vulkan", "Du kriegst die Scheidung", oder die Ballade "Du bist vergeben". Ein wunderschönes Lied darf hierbei nicht fehlen - "Manchmal" aus seinem Album "Vollgas".

Sound und Inhalt seiner Lieder zeigen plötzlich Reife, Lebenserfahrung und Nachdenklichkeit. Wobei Peter Kraus nicht er selbst wäre, hätte er nicht häufig ein Augenzwinkern oder einen kleinen Schuss Ironie versteckt.

Als Bonus-Material findet man die Album-Produktionen "Peter Kraus Teenager Evergreens – live" und "Peter Kraus singt Evergreens" auf jeweils einer CD.

Die DVD-CD-Kollektion (LIMITED EDITION) ist ab dem 17. April 2014 überall im Handel erhältlich.

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Mein ganzes Leben ist Musik

Im Jahre 2006 wurde erstmals die Peter Alexander Show "Spaziergänge in Wien" aus dem Jahr 1963 auf DVD veröffentlicht. Bald darauf erlebten die Showproduktionen "Spaziergänge durch das Land der Operette" (1964), "Spaziergang durch das Land des Films" (1966) und "Ein Wiener in Paris" (1966) ihre DVD-Premiere.

Nun sind alle Folgen auf vier DVDs zu einer ultimativen "Peter Alexander-Sammelbox" zusammengefasst worden. Die Gesamtspielzeit beträgt über vier Stunden.

Die DVD-Kollektion ist ab dem 17. Oktober 2013 überall im Handel erhältlich.

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Bonsoir, Kathrin!

Exklusiv auf DVD – bei Reader's Digest

Caterina Valentes erste TV-Show endlich wieder erhältlich

Meilenstein der deutschen Fernsehgeschichte liebevoll restauriert

Die Wochenzeitung "Die Zeit" schrieb einmal über Caterina Valente, "… dass sie so vieles und vieles so außerordentlich gut kann, dass sie alle Konkurrenten in ihrer Branchenumgebung lässig in den Schatten stellt und dass sie dem Sinatra auf jeden Fall die Stimme voraus hat". Kein Wunder, dass auch das Fernsehen die 1931 geborene Allroundbegabung früh entdeckte.

Erste TV-Erfahrungen hatte die Tochter zweier populärer Musikartisten schon 1955 in den USA gemacht und auf diese Weise ihre Weltkarriere beschleunigt. Und zwei Jahre später produziert der Süddeutsche Rundfunk ab 1957 mit Caterina Valente die erste Personalityshow für das deutsche Fernsehen. Am 10 September 1957 wurde die erste von insgesamt zehn Shows mit dem Titel "Bonsoir, Kathrin!" ausgestrahlt. Der Showtitel war eine Anleihe an ihren Erfolgsfilm "Bonjour, Kathrin" aus dem Jahr 1956.

Jetzt, nach mehr als einem halben Jahrhundert, sind alle vier Shows aus den Jahren 1957 und 1958 in einer aufwändig gestalteten DVD-Box wieder zu sehen. Die liebevoll restaurierten Archivaufnahmen zeigen die ganze künstlerische Vielfalt der in Paris geborenen Artistentochter. Neben eigenen Auftritten als Sängerin, Tänzerin und Komikerin spielt sie die perfekte und charmante Gastgeberin für zahlreiche Showgrößen der damaligen Zeit.

So sind an ihrer Seite unter anderem zu sehen: ihr Bruder Silvio Francesco, das Hazy Osterwald Sextett, der Komiker Jonny Buchardt, der Bandleader Ray Anthony, die Schauspielerin Herta Konrad, die Sängerin Bibi Johns, der Kabarettist und Schauspieler Wolfgang Müller, die Showmaster-Legende Peter Frankenfeld, der britische Sänger Frankie Vaughan, das populäre Südfunk-Tanzorchester unter der Leitung von Erwin Lehn und viele weitere Künstler, vor allem aus dem Varietébereich. Auf diese Weise bietet die Zusammenstellung auch einen kostbaren Rückblick auf die Showszene der Wirtschaftswunderzeit.

Auch wenn sich Caterina Valente, heute 82-jährig, schon vor gut zehn Jahren ins Privatleben zurückgezogen hat, hält sie noch immer Kontakt zu ihren nach wie vor zahlreichen Fans. Über ihre Internetseite meldet sie sich zu bestimmten Anlässen nach wie vor zu Wort. Und so hat sie auch persönlich dieser DVD-Veröffentlichung zugestimmt.

Die Kollektion ist ab dem 17. Juli 2013 exklusiv erhältlich über Reader's Digest.

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Der müde Theodor

Mit Komik, Wortwitz und Humor ist Heinz Erhardt "Der müde Theodor" - Das gleichnamige Bühnenstück von Max Neal und Max Ferner diente bereits vielfach als literarische Vorlage für zahlreiche Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen. Die erste Verfilmung geht bis auf das Jahr 1918 zurück. Auch im Jahre 1957 wurde das besagte Werk erneut als Ausgangsbasis für eine schwungvolle deutsche Filmkomödie verwendet. Die Titelrolle spielte kein geringerer als der bis heute unerreichte Spitzenkomiker Heinz Erhardt.

Das Drehbuch dazu schrieb Geza von Cziffra, der mit seinen Komödien und Revuefilmen als eine der prägenden Figuren des deutschen Nachkriegskinos gilt, unter dem Pseudonym Peter Trenck in Zusammenarbeit mit Franz Gribitz. Der überaus erfolgreiche Filmemacher Geza von Cziffra, aufgewachsen in der österreichisch-ungarischen Monarchie, zeichnete auch für die Regie verantwortlich.

Mit diesem quirligen Remake des gleichnamigen Veit Harlan Films von 1936 schaffte der sympathische Wortakrobat Heinz Erhardt seinen Durchbruch als Star des deutschen Nachkriegsfilms. Erstmals wurde eine Komödie perfekt auf ihn zugeschnitten und lebt von seinen unnachahmlichen Kalauern, Zungenbrechern und zeitgenössischen Nonsensversen. Die Figur des linkisch und liebenswürdigen Menschenfreundes, der mit seinem nur scheinbar harmlosen Wortwitz gegen die Moden und Mentalitäten der Wirtschaftswunderepoche opponiert, ist in jenem kurzweiligen Filmwerk bereits perfekt ausgeprägt.

Gleichzeitig ist Heinz Erhardt hier irgendwie noch liebenswerter als sonst, überlässt aber auch seinen Mitspielern viele gelungene Pointen. Dabei wird der Spaß durch Loni Heuser, Karin Baal und Peter Weck noch verstärkt. Erwähnenswert sind auch die vielen humorvollen, kleineren und größeren Nebenrollen, dargestellt mit viel Schlagfertigkeit und Jux, von Wolfgang Neuss, Hubert von Meyerinck, Kurt Grosskurth und Ralf Wolter, die den "Ulk" entsprechend abrunden.

Nun feiert die Komödie "Der müde Theodor" aus dem Jahre 1957, die Heinz Erhardt in seiner ersten Leinwandhauptrolle überhaupt zeigt, am 18.04.2013 die lang ersehnte DVD-Premiere. Für diese erstmalige DVD-Veröffentlichung wurde das Filmmaterial neu digital abgetastet und im Anschluss daran behutsam restauriert. Das Ergebnis ist eine exzellente Ton- und Bildqualität.

Als Bonusmaterial oben drauf gibt es noch eine Audio-CD mit insgesamt 20 ausgesuchten Hits und Raritäten von und mit Heinz Erhardt. Auch hier ist also "das große Lachen" garantiert.

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Kitty und die große Welt

Romy Schneider – am 29. Mai 2012 jährt sich zum 30. Mal ihr Todestag. Eine Frau, die uns dennoch vertraut geblieben ist. Wir haben mit ihr gelebt, geliebt und gelacht. Zur Erinnerung an den unvergessenen Star der noch immer von Millionen bewundert wird erscheint nun erstmals ein Film auf DVD, der schon vor Jahrzehnten im Orkus des Vergessens versank.


"Kitty und die große Welt" gilt bis heute als seltenster aller Romy Schneider Filme. Die Komödie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm war in der Absicht besetzt worden, das seit „Sissi“ proklamierte neue Traumpaar des deutschen Films auch außerhalb des Wiener Kaiserhofs zu etablieren. Der Farbfilm entstand 1956 unter der Regie von Alfred Weidenmann. Nach langer intensiver Suche ist es jetzt traurige Gewissheit geworden, dass jegliches Original-Filmmaterial unwiederbringlich zerstört ist. Im Jahre 2010 konnte jedoch mit Hilfe einer alten Programmzeitschrift eine Fernsehausstrahlung von "Kitty und die große Welt" nachgewiesen werden. Diese einmalige Ausstrahlung erfolgte 1966 über das damals noch junge Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF). Da es zu jener Zeit in der BR Deutschland noch kein Farbfernsehen gab, wurde das Sendeband allerdings nur in schwarz-weiß angefertigt.

Vermutlich aus rechtlichen Gründen wurde diese Sendekopie nach der Ausstrahlung unter Verschluss gehalten. Nun steht aufgrund einer gründlichen Recherche fest, dass genau diese Kopie glücklicherweise in den Archiven des Senders erhalten geblieben ist. Jahrzehnte später ermöglicht jetzt das freigegebene Archivmaterial, eine erstmalige Veröffentlichung des Films auf einem Bildtonträger. Ein lang gehegter Wunsch aller Romy-Fans geht damit in Erfüllung! Für die bevorstehende DVD-Veröffentlichung von "Kitty und die große Welt" ist das Filmmaterial bereits aufwendig digital restauriert worden.

Neben zahlreichen, größtenteils bislang unveröffentlichten Szenenfotos, enthält die DVD noch insgesamt vier sehr seltene Tonaufnahmen aus den 50er-Jahren mit Romy Schneider.

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Es ist nicht vorbei

Der Titel bringt das Thema des Films auf den Punkt: "Es ist nicht vorbei". Körperliche und, noch mehr, seelisch erlittene Pein lassen sich nicht verdrängen. Die Wunden der Vergangenheit wollen aufgearbeitet sein, bevor sie sich schließen können, auch wenn Narben zurück bleiben. Findet eine solche Aufarbeitung nicht statt, brechen sie immer wieder auf, verfolgen sie die Leidtragenden lebenslang. Die Not traumatisierter Opfer ist gegenwärtig erneut Gegenstand intensiver gesellschaftlicher Debatten, sei es bei den vielen Fällen sexuellen Missbrauchs oder bei den jungen kriegstraumageschädigten Soldaten. Dabei ist es immer wieder dieselbe Grunderfahrung, dasselbe Muster, von dem die Betroffenen berichten: "Es ist nicht vorbei" – im Kopf gehen die Qualen weiter, im Körper zittern sie unaufhörlich nach.

So auch in der Geschichte, die unser Film erzählt – eine Geschichte zugleich über ein dunkles Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit. Die Hauptperson, Carola Weber, erleidet einen schweren Schock, als ihr Mann sie seinem neuen Krankenhauskollegen vorstellt. Vor ihr steht jener Arzt, der sie während ihrer Haftzeit in Hoheneck, dem größten Frauengefängnis der DDR, mit Psychopharmaka sedierte und mitverantwortlich wurde, dass sie bei der Gefängnisarbeit am Band zwei Finger verlor. Ihre Karriere als Pianistin war damit für immer zerstört. Als sie ihm nun wiederbegegnet, lässt sie nichts unversucht, dem Arzt seine Verstrickungen nachzuweisen. Familie, Beruf, Glück – sie setzt alles aufs Spiel, um ihr Leben von dem Schatten der einschneidenden Erlebnisse und dem erlittenen Trauma zu befreien. Anja Kling, Ulrich Noethen und Tobias Oertel spielen mit hoher Intensität in diesem genau recherchierten und beklemmend einfühlsam erzählten Film.

Seit Anfang der 50er Jahre bis 1989 waren rund 8.000 Frauen aus politischen Gründen auf Hoheneck unter menschenunwürdigen Bedingungen in Haft. Eine Dokumentation von Kristin Derfler, die auch das Drehbuch zu "Es ist nicht vorbei" schrieb, im Anschluss an den Fernsehfilm beleuchtet die historischen Hintergründe. Viele der ehemals Inhaftierten leiden noch immer an den psychischen Spätfolgen. Bis heute warten sie auf Gerechtigkeit, Anerkennung oder mindestens eine offizielle Entschuldigung. Einige, die Klage erhoben haben, wurden selbst bedroht; viele Verfahren verliefen im Sande oder waren verjährt. Gerade bei den Verjährungsfristen setzt die Kritik der Opferverbände an. Auch unser Film fragt danach, ob es mit unserem Rechtsempfinden und unserem Selbstverständnis als einer offenen, modernen, das heißt, am Individuum als höchstem, unantastbaren Gut ausgerichteten Gesellschaft vereinbar ist, bei derart schweren Verbrechen die in etlichen Fällen frei herumlaufenden Täter ungestraft davonkommen zu lassen.

Volker Herres - Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen

Der Text ist mit freundlicher Genehmigung dem Presseheft zum Film entnommen, herausgeben von der ARD-Programmdirektion.

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